Die Wirksamkeit von OKR auf Teams

Der Einführungsprozess von OKR kann anstrengend werden. Daher motiviert es sich vorzustellen was OKR wirklich bewirken kann. An dieser Stelle möchten wir eine Perspektive anbieten, die einen interessanten Aufschluss darüber gibt was sich durch das Managementsystem potentiell verändert, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.


Wie kann OKR auf die Teams wirken?

Der OKR-Prozess ist ein flexibles Führungswerkzeug, das sich an agilen Werten und Prinzipien orientiert. Auf dieser Basis wird die Wirkung von OKR besonders deutlich.





OKR fordert einen radikalen Fokus: Die wahre Superkraft steckt in der klaren und vordefinierten Fokussierung auf das Ziel. Das setzt natürlich eine hohe Selbstverpflichtung innerhalb der Organisation und aller Beteiligten an der Zielerfüllung voraus. Beim Fokus geht es darum, die wirklich wichtigen Ziele in den Fokus zu nehmen – und vor allem auch darum, weniger wichtige Punkte wegzulassen.


💡 Auf dem Nährboden von großartiger Kultur und guter Führung entwickeln die OKR-Wirkprinzipien Teams zu autonomen Höchstleistern.

OKR unterstützt dabei, die Organisationsziele über alle Einheiten und Teams hinweg auszurichten (Alignment). In den sogenannten Planning-Workshops entwerfen Teams ihre OKRs und gleichen diese über alle Führungsebenen hinweg vertikal ab. Im Anschluss begibt man sich in die Draftingphase, wo alle Teams die OKRs der Organisation bewerten – insbesondere diejenigen, zu denen hohe Abhängigkeiten bestehen könnten und die eine enge Zusammenarbeit notwendig machen. Dadurch lassen sich innerhalb der Organisation Zielkonflikte und Doppelarbeiten verhindern, es werden Synergien erschaffen und gleichzeitig erzielt man einen enorm hohen Grad an gemeinsamer Ausrichtung. Alle Kräfte des Unternehmens wirken gezielt in eine Richtung! Im Laufe der Zeit geschieht dies immer selbstorganisierter direkt durch die Teams, sodass kaum mehr eine externe Steuerung notwendig ist.


OKR hilft den Teams einen echten Wertbeitrag (Outcome) zu generieren. Die Objectives im OKR-Prozess sollten daher immer outcome-orientiert formuliert werden. Ziel ist es, beim Kunden echte Probleme zu lösen oder das ungenutzte Potential zu nutzen. Mit dem jeweiligen Startschuss im Zyklus konzentriert sich im Folgenden für die nächsten Monate das ganze Team auf die ambitionierten Ziele. Dabei werden sie von der ganzen Organisation darin unterstützt, die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.


OKR fördert aber nicht nur das zielgerichtete Arbeiten, sondern auch das kontinuierliche Lernen. Wird OKR richtig angewendet, gibt es den einzelnen Teams die Möglichkeit, sinnvolle Ziele zu verfolgen und autonome Entscheidungen zu treffen. Durch die eigene Reflexion der Ergebnisse und die erlernten Herangehensweisen kriegen die Teams das Know-how an die Hand, sich Zyklus um Zyklus stetig zu verbessern.